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Kindergedichte


Schöne und lustige, klassische und moderne Gedichte für Kinder. Für Schule, Kita
oder einfach so. Zu jeder Jahreszeit, zum Geburtstag oder für andere Anlässe.


Ich bin der Summ-summ-Rumpelmann

Ich bin der Summ-summ-Rumpelmann,
Ich summe so oft, so oft ich kann,
Ich summe dir den Frühling herbei,
Mit Summ-summ-summ-summ-rumpeldei.

- © Monika Minder -

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Ein Wünschlein

Es kommt ganz federweich
Zur Tür herein ein Wünschlein.
Es sagt: ich wünsche Glück sogleich
Und trinke gern ein Pünschlein.

- © Monika Minder -

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Fröhlich kommt ein neues Jahr

Fröhlich kommt ein neues Jahr,
Sagt uns guten Tag, guten Tag.
Es fragt nicht, wie es war, das letzte Jahr.
Es sagt nur Hallo, ich wünsche einen guten Tag.

- © Monika Minder -




Der letzte Tanz

Bunte Blätter machen ihren letzten Tanz,
Ein kalter Wind heult um die Ecken.
Der Herbst ist bald vorbei mit seinem warmen Glanz,
Und der Weihnachtsmann kommt um die Ecke.

- © Monika Minder -




Maya

Die Bienchen sehen alle aus,
als wenn sie Maya hiessen.
Sie summen fleissig um das Haus
und schauen, ob die Blümchen spriessen.

- © Monika Minder -


Bienchen

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke (Karten, Mails, Basteln)
gratis genutzt werden.




Nachfolgend weitere Kindergedichte
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Hopp und Hipp


Hopp und Hipp und Hopp
Ein klein Pferdchen läuft Galopp.
Es wirft die strammen Hinterbeine
Und wiehert über alle Haine.

- © Monika Minder -




Lenzsymptome sind erwacht

Jetzt entdeckt die Erde den Himmel wieder
Und säuselt ihm von Lustbarkeiten.
Dieser singt ihr heitre Lieder
Und brummt von Kostbarkeiten.

Lenzsymptome sind erwacht
Natur und Mensch sind in der Brunst.
Sogar die Katze lacht
Und wirbt um ihre Gunst.

- © Monika Minder -




Endlich wacht die Erde gähnend auf

Endlich wacht die Erde gähnend auf
Schneeglöckchen schauen zur Sonne hinauf.
Aus dem Gras, da hüpft ein kleines Häschen
Stubst das Glöckchen mit dem Näschen:
"He, kling doch mal du schönes Glöckelein,
Ich freute mich und würde glücklich sein."

- © Monika Minder -


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Mehr Kindergedichte
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Ein Bleistift


Ein Bleistift
hat sich hübsch gemacht
damit er in deiner Hand
nur schöne Buchstaben macht.

Dieser Bleistift
möchte sich nicht rumtreiben,
sondern bis er kurz und klein ist
mit dir schöne Buchstaben schreiben.

- © Monika Minder -




Alles kann man nicht sagen

Wenn man eine Sternschnuppe sieht,
kann man sich etwas wünschen.
Aber man darf es nicht sagen,
weil es sonst nicht in Erfüllung geht.

Wenn ich mir wünsche, dass du mich
ganz unerwartet
an dich ziehst und mir über die Haare streichst,
kann ich es nicht sagen.

Wenn ich es sagen würde
und du es dann tätest,
wäre es überhaupt nicht,
was ich mir gewünscht habe.

(© Martin Auer 1951)

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Martin Auer.

Quelle: Überall und neben dir. Beltz und Gelberg Verlag 2011.





Die Katze, die Angst hatte auf einen Baum zu gehen

Ich habe einmal eine Katze gesehen,
die hatte Angst auf einen Baum zu gehen.
Eines Tages kam eine Maus,
die Maus hatte Angst vor der Katze
und kletterte auf einen Baum
und dann durch's Fenster direkt ins Haus.

Die Katze rannte hinterher
den Baum hinauf,
sie vergass vor lauter Maus,
dass sie ja Angst hatte auf den Baum zu gehen.

Als sie oben angekommen,
war sie ganz benommen.
Und dann plötzlich, als sie daran dachte,
dass sie Angst hatte auf einen Baum zu gehen,
Plumps! lag sie schon wieder unten im Garten.
Die Maus hatte sie nicht gesehen.

Fazit: Man muss nicht jede Maus kriegen und nicht auf
jeden Baum klettern können.


- © Monika Minder -




Vom Unterschied

Ich habe nicht gesagt
du sollst mich lieben
ich habe nur gefragt
was ist dir lieber.

Ich habe nicht gesagt
du sollst das tun
ich habe nur gefragt
was ist nun?

Ich habe nicht gesagt
du sollst warten
ich habe nur gesagt
ich sei im Garten.

- © Monika Minder -




Dornröschen

Schlaf weiter:

Ich bin kein Prinz,
Ich hab kein Schwert
& keine Zeit
zum Heckenschneiden
Mauerkraxeln
Küsschengeben
& Heiraten ...

Ich muss morgen früh
zur Arbeit gehen
(sonst flieg ich raus)

Ich muss zum Träumen
auf den Sonntag warten
& zum Denken auf den
Urlaub

Schlaf weiter
& träum die nächsten 100 Jahre
vom Richtigen.

(© Josef Wittmann 1950, deutscher Dichter)

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Josef Wittmann.

Quelle: Überall und neben dir, Gedichte für Kinder und Erwachsene,
Beltz und Gelberg Verlagsgruppe, Weinheim Basel, 2011.






Mondnacht

Er hängt da oben
Gross und dick und fett.
Man könnte meinen,
Er käme nicht vom Fleck.

Lugt durch die schwarzen Zweige
Grossaugig wie die schöne Eule.
Kein Verneigen
Nur die Hunde heulen.

- © Monika Minder -


> weitere Mondgedichte




O, wenn ich doch ein Vöglein wär!

O, wenn ich doch ein Vöglein wär'!
So hab' auch ich das Herz so schwer
Von süssem Liebesleid bezwungen,
In meiner Jugend oft gesungen.

Jetzt, da das holde Kind mein eigen
Denk' ich gar oft bei mir mit Schweigen:
Es wär' doch wirklich ein Malheur,
Wenn ich ein Vöglein 'worden wär'!

- Franz Bonn 1830-1894, deutscher Schriftsteller -



Versteckens

Im Nachbarhof - o schöne Welt!
Mit Brettern, Stangen, Dielen,
Wie ist da alles vollgestellt,
Recht zum Versteckens spielen.

Da ist ein Hügel, ein Mauerloch,
Ein kleiner Stall für Schweine,
Des Hundes Hütte und dazu noch
Die lustigen, grossen Steine.

Wie uns in stiller Seligkeit
Die Stunden da entschwinden -
Kein schönrer Fleck ist weit und breit
Auf dieser Welt zu finden!

In allen Winkeln gross und klein
Die einen sich verstecken,
Die andern suchen aus und ein
An allen End´ und Ecken.

Es folgen Hund und Vögelein
Dem fröhlichen Gewimmel.
O Kind, dir ist kein Raum zu klein,
Und jeder Raum ein Himmel!

- Franz Bonn 1830-1894, deutscher Schriftsteller -




Zwei Gedichte von Dorothe Sölle
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Weisheit der indianer


Jeden tag
die erde mit den füssen berühren
am feuer sich wärmen
ins wasser fallen
und von der luft gestreichelt sein

Wissen ein tag ohne die vier
schwester wasser und bruder feuer
mutter erde und vater himmel
ist ein verrotteter tag

Ein tag im krieg
den wir gegen alles
führen

(Dorothe Sölle 1929-2003, deutsche Theologin, Schriftstellerin)

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Fietkau.

Quelle: aus Spiel doch von Brot und Rosen, Gedichte,
© Wolfgang Fietkau Verlag, Kleinmachnow.





Vom baum lernen

Vom baum lernen
der jeden tag neu
sommers und winters
nichts erklärt
niemanden überzeugt
nichts herstellt

Einmal werden die bäume die lehrer sein
das wasser wird trinkbar
und das lob so leise
wie der wind an einem septembermorgen

(Dorothe Sölle 1929-2003, deutsche Theologin, Schriftstellerin)

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Fietkau.

Quelle: aus Fliegen lernen, Gedichte,
© Wolfgang Fietkau Verlag, Kleinmachnow.





Dein Geburtstag

Dein Schoggimund
Die Kuchenbrösel auf dem Tisch
Staunende Kinderaugen
wenn die Kerzen erlischen
und du vom Pusten
rote Wangen bekommst
die Mutter eine Träne aus dem Auge reibt
und stolz über deine Haare streicht -
dann ist dein ... Geburtstag!

- © Monika Minder -


> weitere Geburtstagsgedichte für Kinder




In der Schule

In die Schule geh ich bald
Im August, dann ist es nicht mehr kalt.
Dort dürfen wir Geschichten lesen
Mühen uns mit langen Versen
Spielen ab und zu
Und trinken von der Kuh.
Das tönt doch alles wirklich fein
In der Schule will ich gerne sein.

- © Monika Minder -




Kein Blümlein mehr

Kein Blümlein mehr, das uns erfreut,
kein Blättchen, das im Winde weint.
Keine Vögel weit und breit,
die Felder ringsum schon beschneit.

Doch bringt die karge Winterzeit
auch viele schöne Stunden.
Wir denken an die Weihnachtszeit
mit ihren grossen Wundern.

So mag es draussen noch so schneien
wir wärmen uns in Liebe.
Die grossen und die Kleinen
wünschen sich vor allem Frieden.

- © Monika Minder -




Es war eine Mutter

Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder,
den Frühling, den Herbst und den Winter.

Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee,
der Herbst, der bringt Trauben, der Winter den Schnee.

Und wie sie sich schwingen im Abendreihn,
so singen und tanzen wir fröhlich darein.

(Volkslied)

Diese Volkslied gibt es auf folgender Seite mit Noten:
> es war eine Mutter


> nach oben



Bekannte klassische Gedichte
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Das Hexen-Einmaleins


Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei lass gehn,
Und Drei mach gleich,
so bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs -
So sagt die Hex -
Mach Sieben und Acht,
So ists vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins,
Das ist das Hexen-Einmaleins!

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -




Grosses Geheimnis

Es sitzt ein Knab am Bach
und sieht den Wellen nach.
Sie sprudeln und sie rauschen.
Er denkt: "Ich muss doch lauschen,
was all die Wellen plaudern!"
Und's Knäblein ohne Zaudern,
es bückt sich zu den Quellchen,
da kommt ganz fix ein Wellchen
gesprudelt und gerauscht -
was hat es da gelauscht!

Doch kann es nichts verstehen,
und eh es sich's versehen,
bückt es sich tiefer hin -
und liegt im Wasser drin.
Zum Glücke war der Bach
ganz hell und klar und flach,
schnell sprang der Knab heraus
und sah ganz lustig aus.

Und als ich ihn gefragt,
was ihm der Bach gesagt,
sprach er nach kurzem Zaudern:
"Ihr dürft es keinem plaudern!
Ein gross' Geheimnis ist,
was er mir sagte, wisst!
Er sagte, wisst ihr, was?
Das Wasser, das macht nass!"

- Robert Reinick 1805-1852, deutscher Dichter und Maler -




Das Lied vom Hemdchen

Die Sonne stand wohlauf
Des Morgens um halber vier.
Sie zog ihr Hemdlein aus
Und hängt es an die Tür.

Herfür trat sie an Strom
Und bad't sich ganz darein,
Am ganzen Leibe schön
Wie eine Perle fein.

Alsdann ging sie von danne
Wohl über Berg und Tal,
Bis dass sie endlich kame
An einen hellgrünen Wald.

Im Wald da floss ein Bächelein,
Das hat gesehen
Ein weiss und rot schön Jungfräulein
Ganz ohne Röcklein stehen.

Da kam ein junger Knab,
Der sprach: "Ei wohl fürwahr,
Du tust dein Hemdlein ab
Beim hellen lichten Tag."

"Mein Hemdlein kann ich lassen,
Ich war ja ganz allein.
Wenn du willst mit mir spassen,
Nehm ich mein Hemdelein."

"Dein Leben will ich dir nehmen",
So sprach der junge Knab,
"Du sollst mir nimmer buhlen
Wohl mit dem jungen Tag.

Ich halt dich mit den Händen,
Drück tot dein Herzelein,
Dass du magst nimmer wenden
Die Augen zum klaren Schein."

Als dies die Sonne tat schauen,
Da eilt sie schnell davon
Wohl über Berg und Täler,
Bis sie nach Hause kam.

Sie hängt ihr Hemdelein ab,
Sie hängt ihr Hemdelein um,
Dass wenn mein junger Buhler kommt,
Mich nimmer bringet um.

Nun liegt die Sach ganz klar am Tag,
Die Welt ist Nebels voll,
Kein Kraut, kein Wein geraten mag,
Die Junfgern wissen's wohl.

- Bettina von Arnim 1785-1859, deutsche Schriftstellerin -




Der Aufschub

Morgen, morgen, nur nicht heute!
Sprechen immer träge Leute,
Morgen! heute will ich ruhn:
Morgen jene Lehre fassen,
Morgen diesen Fehler lassen,
Morgen dies und jenes tun!

Und warum nicht heute? morgen
Kannst du für was andres sorgen!
Jeder Tag hat seine Pflicht.
Was geschehn ist, ist geschehen:
Dies nur kann ich übersehen;
Was geschehn kann, weiss ich nicht.

Wer nicht fortgeht, geht zurücke;
Unsre schnellen Augenblicke
Gehn vor sich, nie hinter sich.
Das ist mein, was ich besitze,
Diese Stunde, die ich nütze,
Die ich hoff', ist die für mich?

Jeder Tag, ist er vergebens,
Ist im Buche meines Lebens
Nichts, ein unbeschriebnes Blatt!
Wohl dann! Morgen, so wie heute,
Steh' darin auf jeder Seite
Von mir eine gute Tat.

- Christian Felix Weisse 1726-1804, deutscher Schriftsteller -




Das Kind

Jüngst fragte Lischen ganz vertraut,
Mama, wenn werd ich einmal Braut?
Ich möcht es gerne wissen,
Denn eine Braut darf küssen.
Sobald du fünfzehn Sommer hast,
Sprach die Mama. Das Kind erblasst,
Und seufzt mit brünstigen Gebärden,
O Himmel, lass oft Sommer werden!

- Gottlieb Konrad Pfeffel 1736-1809, deutscher Schriftsteller -

Quelle: Biographie eines Pudels und andere Satiren,
Langewiesche-Brandt, 1987, Ebenhausen bei München.





Im Baum du liebes Vöglein dort

Im Baum, du liebes Vöglein dort,
was ist dein Lied, dein Lied im Grund?
Dein kleines Lied ist Gotteswort,
dein kleiner Kehlkopf Gottes Mund.
"Ich singe" singt noch nicht aus dir,
es tönt die ewige Schöpfermacht
noch ungetrübt in reiner Pracht
in dir, du kleine süsse Zier.

- Christian Morgenstern 1871-1914, deutscher Dichter, Schriftsteller -




Eltern und Kinder

Die wir sandten in das Leben,
Zage Mädchen, wilde Knaben:
Könnten ihnen wir doch geben,
Was wir selbst errungen haben!
Könnten wir an sie vererben
Unser Wissen, unser Wollen -
Eignem Mangel, eignem Sterben
Würden wir nicht weiter grollen!
Aber eng in sich beschlossen
Bleibt ein menschliches Erreichen -
Kinder sind nur Leidgenossen,
Denen wir am Ende weichen:
Die auf andern wirren Bahnen
Unbelehrt zum Ziele wandern
Und bei vielem gar nicht ahnen,
Dass auch wir's erlebt - wir Andern.

- Hanns von Gumppenberg 1866-1928, deutscher Dichter -




Elternliebe

Wie die Blum' in ihrer Dolde,
Wie der Edelstein im Golde,
Ruhst du, Kindlein, wohlgemuth
In der Liebe Pfleg' und Hut.

Weinen magst du oder lachen,
Schlafen magst du oder wachen:
Um dich hält die Liebe Wacht
Tag für Tag und Nacht für Nacht.

Und wir seh'n an deinem Frieden,
Was der Himmel dir beschieden:
Vater, Mutter, liebes Kind,
Die so gut und glücklich sind.

Und du lächelst, wenn sie fragen,
Und es ist, als wollt'st du sagen:
Ja, ich ruhe wohlgemuth
In der Liebe Pfleg' und Hut.

- Hoffmann von Fallersleben 1798-1874, deutscher Lyriker -




Grossmutter

Grossmutter hat viel gesehn
Im Laufe der wechselnden Jahre.
All, was sie redet, klingt eigen und schön
Und trifft wohl immer das Wahre

Sie weiss noch immer so innig warm
Für ihre Liebe zu sorgen.
Drum spürt auch der Enkel spielender Schwarm
Bei ihr sich wohl und geborgen.

Und blickt sie nach Weise der alten Fraun
Versonnen hinaus in die Weite,
Dann scheint es, als könne den Himmel sie schaun,
Als stünd' ihr ein Engel zur Seite.

- Joachim Ringelnatz 1883-1934, deutscher Schriftsteller -




EMPFEHLUNG
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Kindergedichte und Sprüche
Von lustig bis nachdenklich, von modern bis klassisch,
von kurz bis lang. Für die Schule, den Kindergarten,
für die Mutter, zum Geburtstag oder einfach so.








Gedichte sind wichtig für Kinder und Erwachsene
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Gedichte auswendig lernen, aufsagen oder vortragen, das lieben
die meisten Kinder. In der Schule, im Kindergarten oder an einem
Familienfest. Bestimmt aber zu Weihnachten. Wer mag da nicht
einen Vers oder Reim vortragen.

Gedichte und Wortspiele fördern die Sprachentwicklung der Kinder.
Sprechen lernt man durch Sprechen, durch Zuhören und durch
Bewegungen. Vielen Kids fällt es deshalb leichter ein Gedicht zu
lernen, wenn sie dazu rappen oder sich frei und rhythmisch zu
einer Musik oder einem Kinderlied bewegen können.

In Kinderreimen und -versen schwingen wichtige Bewegungen mit.
Wiegen und schaukeln, laufen und hüpfen können mit Reimen sehr
gut unterstrichen werden. Beim Gedichte aufsagen ist das Kind mit
Leib und Seele beteiligt. Mit Rhythmus und Gleichklang kann es
wichtige Körpererfahrungen machen.


Tipps

Für die Sprachentwicklung Ihrer Kinder können Sie sehr viel tun.
Erzählen Sie ihnen Geschichten, lesen Sie ihnen regelmässig
etwas vor, lernen Sie mit ihnen Gedichte auswendig oder
sprechen Sie einfach viel mit Ihnen.

Übrigens, wenn Sie als Erwachsener Ihr Hirn trainieren und
bis ins Alter fit bleiben möchten, ist das regelmässige Gedichte
auswendig lernen eine der effektivsten Übungen. Das haben
Forscher herausgefunden.


"Die grösste Kunst ist, den Kleinen alles,
was sie tun oder lernen sollen,
zum Spiel- und Zeitvertreib zu machen."

- John Locke, Englischer Philosoph 1632-1704, Gedanken über Erziehung -




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Sommergedichte
Herbstgedichte
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Weihnachtsgedichte



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Die schönsten Kindergedichte für Familienfeiern
Von Beatrix Mannel, Google-Bücher.

Geburtstagsgedichte für Kinder
Schöne und lustige Gedichte für jeden Geburtstag und
für gross und klein.

Der Globus und die Katze
Gedicht von Franz Bonn mit Illustrationen von Hans Schliessmann.







Für den Unterricht

Analyse und Interpretation von Gedichten
Anleitung zur Gedichtsanalyse. Form, Inhalt, Rhythmus, Metrum,
Beispiele und Interpretationsansätze.

Auswendig lernen
Neues Editor Programm, mit dem Texte und Gedichte schneller
auswendig gelernt werden können.

Die schriftliche Gedichteinterpretation
Arbeitstechniken, Erläuterungen.

Terminologie der Gedichtinterpretation
Eine Liste der Gedichtarten, der sprachlichen Mittel.

Gedichte im Unterricht
Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter.

Sprachförderung im Kindergarten
Sprachspiele in Teamarbeit.

Gedichte auswendig lernen
Ein schöner Lern-Tipp vom Schülerlexikon. Damit wird
auswendig lernen ganz einfach.




Bücher- und Geschenk-Tipps

Überall und neben dir:
Gedichte für Kinder und Erwachsene
(Gulliver)







Lauras bunte Wörterkiste






Ein Wiesel saß auf einem Kiesel: und weitere
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