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Sommergedichte

Tolle Gedichte für grosse und kleine Kinder. Ob modern oder klassisch, lustig oder ernst, alles rund um den Sommer. Sowie schöne Bilder Sprüche für Karten oder zum Basteln.

Ein kleiner Schmetterling

Ein kleiner Schmetterling, er fliegt
In die blaue Sommerluft
Und jedes Bienchen sich verliert
Im süssen Blütenduft.

(© Monika Minder)

Zipfelchen Liebe

Zipfelchen Liebe im Herzen
Zipfelchen Glück eingepackt
Zipfelchen Wünsche notiert
Zipfelchen Zeit in der Tasche.

(© Monika Minder)


Sommergras

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden.

Bild-Text

Fortuna lächelt, doch sie mag nur ungern voll beglücken: Schenkt sie uns einen Sommertag, so schenkt sie uns auch Mücken.

(Wilhelm Busch 1832-1908)

Sommertag

Plantschen, baden, spielen,
Der Sommer ist den Kindern lieb.
Im Schatten liegen
Die Katzen und der alte Schmied.

(© Monika Minder)

Jetzt geht er

Jetzt geht er, dieser gelbe bunte Sommer
Der Urlaub ist vorbei
Und auch der grosse Donner.

Was wird kommen
Nach diesem heissen Sommer?

Vielleich ein schöner Spätsommer?
Der mit den alten Weibern,
Ihr wisst schon,
Der Altweibersommer.

(© Monika Minder)

Jetzt ist der Sommer nicht mehr weit

Es summt und brummt in Wies und Feld,
Jetzt ist der Sommer nicht mehr weit.
Das Himmelsblau ganz weich und unbewegt,
Kein Wölkchen, das sich regt.

Es grünt und singt im Glanz der Sonne,
Jetzt kommt des Sommers Wonne.
Da sieh! das muss ein Hüpfer sein,
Ein Grashüpfer muss das sein.
Der hüpft ganz wild und fein.

(© Monika Minder)

Es wachsen die Blitze

Es wachsen die Blitze
Und der Donner grollt
Es war auch wieder eine Hitze
Weshalb der Himmel rollt.

(© Monika Minder)


Kinder badend im See

© Bildrecht Monika Minder, darf für private Zwecke gratis genutzt werden.

Bild-Text

Es lächelt der See, er ladet zum Bade.

(Friedrich Schiller 1759-1805)

Ein Tag im August

Es summen die Bienchen weit und breit
Der rote Mohn lacht übers Feld.

Kinder baden, jubeln laut
Plantschen bis sie Gänsehaut.

Es schnurren die Katzen in einem Schatten
Beobachten mit Schlitzaugen das Geschnatter.

Dort fällt ein Eis zu Boden
Und hier kommt ein Würstchen aus dem Ofen.

Bald spannt der Himmel wieder seine Sterne aus
Ein heisser Tag geht friedlich aus.

(© Monika Minder)

Fisch und Vogel

Es war noch nie so klar
Dass Fisch und Vogel nie ein Paar.
Der Fisch, er treibt in einem Wässerlein
Der Vogel ist im Wind daheim.

(© Monika Minder)

Der Sommer geht hinaus

Die Tür geht auf
Der Montag scheint herein
Es wartet nur die Schule darauf,
Dass die Ferien endlich sind vorbei.

Die Tür geht auf
Der Sommer geht hinaus
Es wartet nur der Herbst darauf,
Dass der Sommer endlich geht nach Haus.

(© Monika Minder)


Wiesenbild mit Sommerspruch von Victor Hugo

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke gratis genutzt werden.

Bild-Text

Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.

(Victor Hugo 1802-1885)

Mittagsruhe

Am See, ich lieg im Stillen,
In der lauen Mittagsruh,
Sanft die Wellen und die Grillen
Singen fern ein Lied dazu.
Schmetterlinge fröhlich kreisen
Kein Wind bewegt den Himmelsraum.
Meine Seele geht auf Reisen
Wach und doch schon halb im Traum.

(© Monika Minder)

Der Zwetschgenbaum

Beim Nachbar steht ein Zwetschgenbaum
Der ist so klein, man sieht ihn kaum.
Vielleicht ist es auch ein Pflaumenbaum
Ich weiss es nicht genau.
Er hat ein bisschen Rasen drum
Die Katzen lauern dort herum.
Die scheissen auch ganz gern.
Das ist gut
Dann kann das Bäumchen grössern wern.

(© Monika Minder)

Kinder tanzen

Kinder stehen sommersprossig
auf dem gelben weiten Feld.
Tanzen mit den bunten Blättern
um die ganze kleine Welt.

(© Monika Minder)



Blumenknospe im orangen Gegenlicht

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke gratis genutzt werden.

Bild-Text

Wenn der Sommer sich verkündet, Rosenknospe sich entzündet, Wer mag solches Glück entbehren?

(Goethe 1749-1832)




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Klassische Sommergedichte für Kinder
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Blauer Sommer


Ein blauer Sommer glanz- und glutenschwer
Geht über Wiesen, Felder, Gärten her.
Die Sonnenkrone glüht auf seinen Locken,
Sein warmer Atem läutet Blütenglocken.
Ein goldnes Band umzieht die blaue Stirne,
Schwer aus den Zweigen fällt die reife Frucht
Und Sens' und Sichel blitzt auf Flur und Feld,
Und rot von Rosen ist die ganze Welt.

- Carl Hermann Busse 1872-1918, deutscher Lyriker -




Das ist doch eine üppige Zeit

Das ist doch eine üppige Zeit,
Wo alles so schweigend blüht und glüht
Und des Sommers stolze Herrlichkeit
Still durch die grünenden Lande zieht.

Das Himmelblau und der Sonnenschein,
Die zehren und trinken mich gänzlich auf!
Ich welke dahin in müssiger Pein,
In Rosen versiegt mein Lebenslauf!

Die Schnitter so stumm an der Arbeit stehn,
Nachdenklich und düster auf brennender Au!
Ich höre ein heimliches Dröhnen gehn
Rings in der Berge dämmerndem Blau.

Ich sehne mich nach Gewitternacht,
Nach Sturm und Regen und Donnerschlag!
Nach einer tüchtigen Freiheitsschlacht
Und einem entscheidenden Völkertag!

- Gottfried Keller 1819-1890, schweizer Dichter -




Ich bin der Juli

Grüss Gott! Erlaubt mir, dass ich sitze.
Ich bin der Juli, spürt ihr die Hitze?

Kaum weiss ich, was ich noch schaffen soll,
die Ähren sind zum Bersten voll;

reif sind die Beeren, die blauen und roten,
saftig sind Rüben und Bohnen und Schoten.

So habe ich ziemlich wenig zu tun,
darf nun ein bisschen im Schatten ruhn.

Duftender Lindenbaum,
rausche den Sommertraum!

Seht ihr die Wolke? Fühlt ihr die Schwüle?
Bald bringt Gewitter Regen und Kühle.

- Paula Dehmel 1862-1918, deutsche Schriftstellerin -




Im Sommer

Die Sommerzeit, die Sommerzeit,
Das ist die Zeit der Lustbarkeit.
Da können wir draussen sein
Und spielen im Sonnenschein
Den ganzen Tag bis zum Abend hinein.

Da können wir im Schatten
Auf grünen Matten
Spazieren, marschieren
Und exercieren.

- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874 -




Der Sommer

Der Sommer, der Sommer,
Das ist die schönste Zeit:
Wir ziehen in die Wälder
Und durch die Au'n und Felder
Voll Lust und Fröhlichkeit.

Der Sommer, der Sommer,
Der schenkt uns Freuden viel:
Wir jagen dann und springen
Nach bunten Schmetterlingen
Und spielen manches Spiel.

Der Sommer, der Sommer,
Der schenkt uns manchen Fund:
Erdbeeren wir uns suchen
Im Schatten hoher Buchen
Und laben Herz und Mund.

Der Sommer, der Sommer,
Der heisst uns lustig sein:
Wir winden Blumenkränze
Und halten Reigentänze
Beim Abendsonnenschein.

- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874, deutscher Lyriker -

aus: Gedichte, Kinderlieder




Sommerbild

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könnte, rot
Da sprach ich schaudernd im Vorübergehn:
So weit im Leben, ist zu nah dem Tod!

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
bewegte, sie empfand es und verging.

- Christian Friedrich Hebbel 1813-1863 -




Das Kind am Brunnen

Frau Amme, Frau Amme, das Kind ist erwacht!
Doch die liegt ruhig im Schlafe.
Die Vöglein zwitschern, die Sonne lacht,
Am Hügel weiden die Schafe.

Frau Amme, Frau Amme, das Kind steht auf,
Es wagt sich weiter und weiter!
Hinab zum Brunnen nimmt es den Lauf,
Da stehen Blumen und Kräuter.

Frau Amme, Frau Amme, der Brunnen ist tief!
Sie schläft, als läge sie d'rinnen!
Das Kind läuft schnell, wie es nie noch lief,
Die Blumen locken's von hinnen.

Nun steht es am Brunnen, nun ist es am Ziel,
Nun pflückt es die Blumen sich munter,
Doch bald ermüdet das reizende Spiel,
Da schaut's in die Tiefe hinunter.

Und unten erblickt es ein holdes Gesicht,
Mit Augen, so hell und so süsse.
Es ist sein eig'nes, das weiss es noch nicht,
Viel stumme, freundliche Grüsse!

Das Kindlein winkt, der Schatten geschwind
Winkt aus der Tiefe ihm wieder.
Herauf! Herauf! So meint's das Kind:
Der Schatten: Hernieder! Hernieder!

Schon beugt es sich über den Brunnenrand,
Frau Amme, du schläfst noch immer!
Da fallen die Blumen ihm aus der Hand,
Und trüben den lockenden Schimmer.

Verschwunden ist sie, die süsse Gestalt,
Verschluckt von der hüpfenden Welle,
Das Kind durchschauert's fremd und kalt,
Und schnell enteilt es der Stelle.

- Christian Friedrich Hebbel 1813-1863, deutscher Dramatiker, Lyriker -




Sommerfrische

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiss,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil`s wohltut, weil`s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.

Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.

- Joachim Ringelnatz 1883-1934 -




Bist du schon auf der Sonne gewesen?

Bist du schon auf der Sonne gewesen?
Nein? – Dann brich dir aus einem Besen
Ein kleines Stück Spazierstock heraus
Und schleiche dich heimlich aus dem Haus
Und wandere langsam in aller Ruh
Immer direkt auf die Sonne zu.
So lange, bis es ganz dunkel geworden.
Dann öffne leise dein Taschenmesser,
Damit dich keine Mörder ermorden.
Und wenn du die Sonne nicht mehr erreichst,
Dann ist es fürs erstemal schon besser,
Dass du dich wieder nach Hause schleichst.

- Joachim Ringelnatz 1883-1934, deutscher Schriftsteller -




Und blüht der Weizen

Und blüht der Weizen, so reift er auch,
das ist immer so ein alter Brauch.
Und schlägt der Hagel die Ernte nieder,
übers andere Jahr trägt der Boden wieder.

- Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter -




Es war, als hätt der Himmel

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis' die Wälder,
so sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

- Joseph von Eichendorff 1788-1857, deutscher Lyriker -



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Weisst du, wie der Sommer riecht? nach dem Gedicht von Ilse Kleberger
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