Kinder-Ausflüge Kinder-Basteln Kinder-Gedichte Kinder-Geburtstag Kinder-Geschichten Kinder-Gesundheit Kinder-Lieder Kinder-Spiele Kinder-Knigge Kinder-Internet+PC
News







Home Kontakt Links Impressum

auf dieser Seite:

Geschenk+Bücher-Tipps
Gute Links



Weihnachtsgedichte

Aus der Kinderstube
Der kleine Nimmersatt
Die heilgen drei Könige
Wann kommt er
Liebe Weihnachtsmann
Weihnachten
Weihnachtsmann
Zwei Lichtlein
Zwei Schlingel



Ähnliche Themen

Weihnachtsgedichte
Adventsgedichte
Nikolausgedichte
Wintergedichte

Weihnachtsgeschichten
Weihnachtslieder

Adventsbasteln
Weihnachtsbasteln




Weihnachtsbaum Gedichte

Lustige und besinnliche Weihnachtsgedichte, die vom Weihnachts- und Christbäumen erzählen.

Die Katze hängt am Baum

Die Katze hängt am Baum,
nein, nicht am Katzenbaum,
am Weihnachtsbaum.
Sie hat die Kugeln baumeln sehen,
das hat sie angemacht,
diese vom Baum zu nehmen.

Ein Sprung, ein Satz
und schon hing sie am Ast.
Dabei hat sie der Kugel einen Schlag verpasst,
diese flog direkt auf Opa's Glatz,
Opa hat sich taumelnd hingesetzt,
derweil fiel die Kugel vom Kopf ins Netz.

Angler Opa hats geschenkt gekriegt,
den ganzen Abend fischte er nach einem Kasten Bier.
Er staunte nicht schlecht als die Kugel wippte,
hin und her in seinem Netz und plötzlich kippte.

Das war des Katzis Zeichen,
sie springt und kriegt die Kugel
zwischen ihre Pfotenreiche.
Was jetzt passierte, kann man sich schenken,
sie rannte mit der Kugel durch Türen,
spielte auf Tischen und Bänken,
sie wirbelte herum und jonglierte,
tanzte dabei Beethovens vierte...

Die Kugel war alsbald dahin,
die Gäste gingen nach Hause,
das war dann doch ein bisschen viel.

(© Monika Minder)

Weihnachtsbaum

Auf dem Markt da steht ein Weihnachtsbaum
Der ist so klein, man sieht ihn kaum.
Nicht grösser als ein Kind
Fast fliegt er fort beim kleinsten Wind.
Stumm lässt er seine Zweige hängen
Traurig ist er und tut weinen.

Da kommt ein kleiner Knab ganz nah zum Baum heran
Lange steht er da und sieht den Baum sich an.
Dann zieht er aus der Hosentasche einen Stern
Hängt ihn an den Baum, dass alle Leute ihn könn' sehn.
Schau, jetzt bist du nicht mehr allein.
Der Stern wird immer bei dir sein.

(© Monika Minder)

Es war einmal ein Weihnachtsbaum

Es war einmal ein Weihnachtsbaum
An ihm da hängten schöne Kugeln dran
Aus Schokolade und so Glitzerei
Und rote Kerzen brannten hell
Auf jedem Zweig ein Licht dabei
So war der Weihnachtsbaum gar nie allein.

(© Monika Minder)

Weihnachtsabend

An die hellen Fenster kommt er gegangen
Und schaut in des Zimmers Raum;
Die Kinder alle tanzten und sangen
Um den brennenden Weihnachtsbaum.

Da pocht ihm das Herz, dass es will zerspringen;
"Oh", ruft er, "lasst mich hinein!
Was Frommes, was Fröhliches will ich euch singen
Zu dem hellen Kerzenschein."

Und die Kinder kommen, die Kinder ziehen
Zur Schwelle den nächtlichen Gast;
Still grüssen die Alten, die Jungen umknien
Ihn scheu in geschäftiger Hast.

Und er singt: "Weit glänzen da draussen die Lande
Und locken den Knaben hinaus;
Mit klopfender Brust, im Reisegewande
Verlässt er das Vaterhaus.

Da trägt ihn des Lebens breitere Welle -
Wie war so weit die Welt!
Und es findet sich mancher gute Geselle,
Der's treulich mit ihm hält.

Tief bräunt ihm die Sonne die Blüte der Wangen,
Und der Bart umsprosset das Kinn;
Den Knaben, der blond in die Welt gegangen,
Wohl nimmer erkennet ihr ihn.

Aus goldenen und aus blauen Reben
Es mundet ihm jeder Wein;
Und dreister greift er in das Leben
Und in die Saiten ein.

Und für manche Dirne mit schwarzen Locken
Im Herzen findet er Raum; -
Da klingen durch das Land die Glocken,
Ihm war's wie ein alter Traum.

Wohin er kam, die Kinder sangen,
Die Kinder weit und breit;
Die Kerzen brannten, die Stimmlein klangen,
Das war die Weihnachtszeit.

Da fühlte er, dass er ein Mann geworden;
Hier gehörte er nicht dazu.
Hinter den blauen Bergen im Norden
Liess ihm die Heimat nicht Ruh.

An die hellen Fenster kam er gegangen
Und schaut' in des Zimmers Raum;
Die Schwestern und Brüder tanzten und sangen
Um den brennenden Weihnachtsbaum. -

Da war es, als würden lebendig die Lieder
Und nahe, der eben noch fern;
Sie blicken ihn an und blicken wieder;
Schon haben ihn alle so gern.

Nicht länger kann er das Herz bezwingen,
Er breitet die Arme aus:
"Oh, schliesset mich ein in das Preisen und Singen,
Ich bin ja der Sohn des Haus!"<

(Theodor Storm 1817-1888, deutscher Schriftsteller; Gedichte)

Quelle: zeno.org

Der Weihnachtsbaum

Von allen den Bäumen jung und alt,
Von allen den Bäumen gross und klein,
Von allen in unserm ganzen Wald,
Was mag doch der allerschönste sein?
Der schönste von allen weit und breit
Das ist doch allein, wer zweifelt dran?
Der Baum, der da grünet allezeit,
Den heute mir bringt der Weihnachtsmann. -

Wenn Alles schon schläft in stiller Nacht,
Dann holet er ihn bei Sternenschein
Und schlüpfet, eh' einer sich's gedacht,
Gar heimlich damit ins Haus hinein.
Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig,
Hängt Kuchen und Nüss' und Äpfel dran:
So macht er uns Alle freudenreich,
Der liebe, der gute Weihnachtsmann.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874, deutscher Dichter)

Weihnachtslied

O du Weihnachtsmann
Wir erwarten dich kaum,
Kommst bald du heran
Mit dem Weihnachtsbaum?
Ich komm', ich komme zum freudigen Fest,
Die Kinder sind meine liebsten Gäst,
Ich bringe den strahlenden Weihnachtsbaum,
Beladen mit Früchten und goldnem Schaum,
Mit bunten Lichtern übersät,
Und bunte Gaben und bunt Gerät;
Und soll ich auch dir sein wohlgesinnt,
Mußt werden still seelig als wie ein Kind!
So kommt er heran,
So kommt er heran,
O du holdseeliger Weihnachtsmann!

Wo bringst du denn her
Deinen Weihnachtsbaum?
Und wo wächst denn der
So voll Flimmer und Schaum?
Aus dem grünen Walde da bring ich ihn her,
Der liegt von Schnee bedeckt und schwer,
Er denkt an die fröhliche Sommerzeit,
An all seine Vöglein, die sind nun weit!
Da holt' ich das Bäumlein wohl aus dem Holz,
Die Weihnachtsfreude auch kosten sollt's,
Und ich putzt' es aus in strahlender Pracht,
Nun freut euch, ihr Kinder, und jubelt und lacht!
So kommt er heran,
So kommt er heran,
O du holdseeliger Weihnachtsmann!

Doch litt nicht Gefahr
Das Bäumlein, sag an,
Nun stirbts wohl gar,
Lieber Weihnachtsmann?
Sei ruhig, lieb Kindlein, und freu dich getrost
So lange die Rose dein Wänglein umkost!
Hernach, wenn dein Auge einst heller wird sehn,
Dein Herz auch des Bäumleins Loos wird verstehn,
Dann giebst auch du wohl dein Leben und Glück
Für einen glückseeligen Augenblick.
Bis dahin, lieb Kind, sind der Tage noch viel,
Drum freu dich und juble bei Flimmer und Spiel!
So kommt er heran,
So kommt er heran,
O du holdseeliger Weihnachtsmann!

(Otto Roquette 1824-1896, deutscher Schriftsteller)

Quelle: Goethezeitportal

Weitere Gedichte zur Weihnachtszeit
Adventsgedichte
Weihnachtsgedichte
Zwei Schlingel unterm Tannenbaum




Adventskalender mit Gedanken und Sprüchen
Für jeden Tag besinnliche Texte, Bildersprüche und Gedanken zur Weihnachts- und Neujahrszeit.

Weisheiten Zitate Weihnachten
Tiefgründige Zitate und Weisheiten für Weihnachten.

Christbaum, Weihnachtsgedichte
Besinnliche Gedichte mit dem Thema Weihnachtsbaum.

Bücher- und Geschenk-Tipps

Zauberwort: Die schönsten Gedichte für Kinder aus
vier Jahrhunderten







Weihnachtsgedichte und Weihnachtslieder
für Kinder







Gedichte zur Weihnacht






Die große Weihnachtsgedichte-Werkstatt:
Lyrik erleben, gestalten, präsentieren










Weitere Kindergedichte und Sprüche

Fabeln Adventsgedichte Gedichte Kindergeburtstag
Kindergedichte Kinderverse Kurze Kindergedichte
Kinderreime Kinder-Lyrik Kinder-Sprüche
Lustige Frühlingsgedichte Sommergedichte
Herbstgedichte Weihnachtsgedichte
Wintergedichte Ostergedichte

nach oben