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Lernen

Informationen und Ideen zum Thema Schule und Lernen, für Kinder und Erwachsene. Dazu gibt es gute Links und Bücher-Tipps.

Wo lernen beginnt

Lernen beginnt schon bei der Geburt. Darin sind sich Wissenschaftler einig. Ein Baby lernt die Stimme der vertrauten und nicht vertrauten Menschen zu unterscheiden. Es lernt kommunizieren, sprechen, laufen und Gegenstände gebrauchen.

Kleinkinder lernen mit anderen Kindern sprechen, sie lernen telefonieren, zählen, sich ankleiden und Schuhe binden. All diese Lernprozesse sind von aussen besonders deutlich zu sehen und zu beobachten.

Kinder sind Lerner und Lernerinnen par excellance. Sie erwerben im Handumdrehen Kenntnisse und Fähigkeiten, sie entwickeln Theorien über die Welt und prüfen sie an ihren Erfahrungen.

Lernen verändert sich

Dieses vorschulzeitliche Lernen, dieses beiläufige und situative Lernen verändert sich mit dem Schuleintritt. In der Schule wird es ergänzt mit einem systematischen Lernen, welches an vorgegebene Lerninhalte gebunden ist.

Hier ist die Schule gefordert diese Lernlust und Neugierde, diese in der Regel hohe Lernmotivation der Schulanfänger wahr- und ernstzunehmen, sie aufrechtzuerhalten und auf die schulischen Lerninhalte zu übertragen.

Kinder und Lernen - Hirnforschung

Aus der Hirnforschung von Prof. Dr. Gerald Hüther:

"Bisher war es üblich, Kindern möglichst früh Sachwissen beizubringen. Doch die moderne Hirnforschung weiss es nun besser: Bildungsprozesse lassen sich nicht von aussen in ein kindliches Hirn hineingestalten, zentrale persönliche Fähigkeiten wie Motivation, Selbstkontrolle und Empathie lassen sich nicht unterrichten. Stattdessen müssen Eltern und Erzieher Kindern Erfahrungsräume bieten, in denen sie sich selbst bilden und an sich selbst erfahren können.

Für ein funktionierendes Selbstwirksamkeitskonzept ist dies enorm wichtig. Leider neigen wir dazu, Kindern alles fix und fertig vorzusetzen.

Ein Beispiel:

Ein Kind findet einen Käfer und zeigt ihn voller Stolz dem Vater. Brüstet sich dieser mit seinem gesamten Käferwissen, so erstickt er damit die Neugierde und die Begeisterung seines Nachwuchses. Hält der Vater jedoch sein Wissen zurück und schickt den ambitionierten Forscher zur Recherche ans Bücherregal, so ist das regelrechtes Kraftfutter für kleine Entdecker. Eltern haben die Aufgabe, Kinder zu ermutigen, zu inspirieren und sie dafür zu begeistern, Gestalter ihrer kleinen eigenen Lebenswelt zu werden – jeden Tag aufs Neue."

(Quelle: Kinder-Lobby.de - Hirnforschung "wie lernen Kinder", Artikel von Prof. Dr. Gerald Hüther)

Lernen ist aktiv und individuell

Lernen ist ein Austausch zwischen dem Kind und seiner Umwelt. Dieser Austausch ergibt schlussendlich die Summe der Erfahrungen.

Lernen ist ein aktiver Prozess. In tätiger Auseinandersetzung mit der Umwelt, bzw. dem Lerngegenstand erwirbt das Kind Wissen und Fähigkeiten.

Lernen ist ein durchaus individueller Prozess. Jedes Kind verarbeitet die Erfahrungen mit der Umwelt auf seine ganz eigene Art und Weise.

Neigungen entdecken

Jeder Mensch, jedes Kind ist individuell, hat seine Neigungen, seinen eigenen Rythmus und Biorythmus. Diese Unterschiede sind bereits bei Kleinkindern zu beobachten. Das eine braucht etwas länger bis es laufen oder sprechen kann oder bis sich andere Fähigkeiten entwickelt haben.

Es gibt Kinder, die springen morgens sofort aus den Federn, wenn die Mutter ruft, während andere erst abends richtig in Schwung kommen.

So gibt es auch Zeiten, in denen Kinder besonders aufnahme- und leistungsfähig sind, und die man nutzen kann, um effektiv zu lernen.




Lernen und Fernseher

Fernsehsendungen können für Kinder auch eine Lernumgebung darstellen. Vorausgesetzt, die Sendungen schaffen es, Interesse zu wecken und dieses auch aufrecht zu erhalten, die Kinder im Lernprozess zu unterstützen und Anknüpfungspunkte zu bieten.

Was heisst lernen auch noch?

Lernen heisst sich auf Neues, sich auf das Leben einzulassen.

Lernen heisst auch Mut haben, Fehler zu machen, statt diese zu vermeiden.

Lernen heisst Fragen zu stellen und sich auf Kommunikation einlassen, statt nur Antworten auswendig zu lernen.

Lernen heisst vor allem auch, kommunizieren lernen, kooperativ und offen sein für das "Andere".

Lernen heisst, seine Stärken und Schwächen zu kennen und seine Neigungen ernst zu nehmen.

Lernen heisst, Leidenschaften finden und sie weiterentwickeln.

Lernen heisst auch entspannen und auftanken.

Lernen heisst auch diszipliniert sein. Wer ein Instrument lernt, weiss, was das heisst. Nur Talent reicht nicht aus. Es braucht die Arbeit, die Konzentration, die Mühe.

Lernen heisst also nicht nur zu verarbeiten und zu speichern oder sich irgendwelche Strategien und Techniken anzueignen, sondern auch mit seinen Ressourcen zu arbeiten.

Lernen ist etwas, das uns Menschen ein Leben lang begleitet. Lernen heisst wachsen und sich entwickeln. Lernen ist Herausforderung und Aufgabe, Lernen ist Antwort geben auf das Leben. Auf das Leben, das wir zu ver-antworten haben. Lernen ist ein ständiger Prozess.

Seneca sagte:

"Leben muss man ein Leben lang lernen, und, darüber wirst du dich vielleicht am meisten wundern: ein Leben lang muss man sterben lernen."

(Seneca 4 v.Chr. - 65. n.Chr.)

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