Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben, nämlich der Grundsatz, dass kein Übel ewig währt, ja nicht einmal sehr lange dauern kann.

(Epikur, um 341 v.Chr.-271 n.Chr.)

Corona Virus - Covid 19

Darüber sprechen - gemeinsam gestalten - seriös informieren

Wir müssen zu Hause bleiben und uns anders verhalten und beschäftigen. Alte Gewohnheiten und Strukturen sind nicht mehr da. Neue müssen geschaffen werden. Mit vielen Informationen sind wir überfordert. Was soll man glauben? Wie geht man damit um? Wie erklärt man den Kindern, was jetzt gerade passiert? Was ist das für ein Virus, dieses Corona Virus? Wir verbringen wir die Zeit ohne Schule, ohne Freunde und Kollegen, ohne Oma und Opa...?

Mit den Kindern sprechen

Die Sache mit dem Corona-Virus thematisieren und mit den Kindern darüber sprechen, ist jetzt besonders wichtig. Verstehen, heisst Angst reduzieren, aber auch schützen. Reden heisst verarbeiten. Vielleicht wissen die Kinder schon etwas, sei es aus der Schule oder von anderen Kindern. Das kann man aufgreifen. Zur Verarbeitung helfen Zeichnungen, Geschichten oder andere kreative Tätigkeiten.

Ängste reduzieren

Dass wir uns vor manchen Dingen fürchten, ist normal. Wichtig ist, diese Ängste ernst zu nehmen. Kinder sollen eine Ansprechstation haben, wenn sie Sorgen quälen. Sie sollen wissen, da ist jemand, dem ich mich anvertrauen kann. Aufmerksamkeit ist gefragt. Den Kindern zuhören, sie reden lassen, auch, und vor allem über Ängste und Sorgen.

Seriöse Informationen

In der Flut der Nachrichten ist es manchmal auch für uns Erwachsene schwierig, sich seriös zu informieren. Wenn man etwas nicht sicher weiss, ist das nicht schlimm. Sich besser nicht wichtig tun mit Halbwahrheiten, sondern mit den Kindern gemeinsam herausfinden, wo und wie man zu seriösen Informationen gelangt.

Organisationen wie Unicef, das Robert-Koch-Institut, das Bundesgesundheitsministerium, das WHO und in der Schweiz das BAG sind seriöse Quellen.

Was ist ein Virus?

Ein Virus ist ein Erreger, der Tiere und Menschen krank machen kann. Dieser Erreger ist winzig klein, so klein, dass man ihn mit dem Auge nicht sehen kann. Man braucht ein spezielles Mikroskop dafür.

Das Virus kann beim Husten oder Niesen von einem Menschen auf einen anderen Menschen hüpfen.

Um herauszufinden, ob man so ein Virus in sich trägt, wird ein sogenannter Abstrich gemacht. Der Arzt geht mit einem Stäbchen in den Mund-Hals-Rachenbereich oder durch die Nase hoch und entnimmt damit Sekret. Das ist einfach die normale Ausscheidung des Körpers. Wenn man in der Nase bohrt oder den Finger auf die Zunge hält, fühlt es sich etwas feucht an. Das ist Sekret.

Dieses Sekret wird dann in ein spezielles Labor geschickt und dort wird geprüft, ob es Corona-Viren enthält oder nicht. Das Labor informiert dann sofort den Arzt, was beim Test herausgekommen ist.

Es gibt viele verschiedene Viren. Manchmal machen sie krank, manchmal aber auch nicht. Von den einen bekommt man Halsschmerzen oder Schnupfen, von anderen Magen-Darm-Krankheiten. Auch Windpoken, Masern und Röteln entstehen durch Viren. Man spricht dann von einer Virusinfektion.

Beim Corona-Virus bekommen die meisten Menschen hohes Fieber und einen Husten.

Warum muss ich die Hände waschen und Abstand nehmen?

Weil man über die Hände das Corona-Virus in den Körper transportieren kann. Wenn z.B. jemand in deiner Nähe hustet und es spritzt vom Husten auf deine Händen, und du gehst jetzt mit diesen Händen ans Gesicht oder du bohrst in der Nase, dann geht das Virus sehr schnell in deinen Körper hinein.

Deshalb ist auch der Abstand zu den anderen Menschen wichtig. 2 Meter Abstand, das sind etwa so viel wie zwei grosse Schritte, die wir einhalten, damit das Virus nicht auf uns hüpft, wenn jemand hustet oder niest. Und auch, weil wir damit, wenn wir selber husten oder niesen müssen, die anderen nicht anstecken.

Warum darf ich Oma und Opa nicht sehen?

Weil Oma und Opa schon alt sind und vielleicht schon andere Krankheiten haben. Dadurch sind sie geschwächter und können viel eher von diesem Corona-Virus angesteckt werden und dabei heftig krank werden. Für alte Leute kann das Corona-Virus richtig gefährlich werden. Und zwar so, dass sie sogar daran sterben können. Wenn wir sie nicht besuchen, können wir sie auch nicht anstecken. Wir helfen ihnen damit. Auch wenn es weh tut und wir Sehnsucht haben, ist es wichtig, dass wir sie nicht besuchen. Es dauert nicht für immer, aber ein bisschen Geduld brauchen wir noch.



Wie können wir den Grosseltern helfen?

Wir dürfen natürlich viel mit ihnen telefonieren. Für die Grosseltern ist das wichtig, sie fühlen sich dann nicht vergessen, nicht allein gelassen.

Auch Karten und Briefe schreiben ist eine tolle Idee und Möglichkeit mit den Grosseltern verbunden zu sein. Einige liebevolle selbstgeschriebenen Zeilen mit einer Zeichnung oder einem Ausmalbild zeigt ihnen, wir denken an euch, wir haben euch lieb. Ein schönes Naturbild kann man zum Beispiel aus dem Internet ausdrucken und auf eine Karte kleben, ein Gedicht dazu und liebe Grüsse und schwupps in den Briefkasten damit, damit der Postbote es Oma und Opa bringen kann.

Lesen und Vorlesen geht auch per Telefon. Die Kinder können den Grosseltern etwas vorlesen oder umgekehrt. Lustige kurze Kindergeschichten oder Gedichte.

Ältere Kinder können für die Oma und den Opa einkaufen gehen. Dabei gilt es zu beachten, dass wir die Tasche mit den Einkäufen vor der Türe der Grosseltern abstellen und wieder gehen. So vermeiden wir den Kontakt und können dennoch etwas Liebes für sie tun.

Auch Videotelefonie ist eine Möglichkeit sich mit den Grosseltern zu unterhalten und sie auch noch zu sehen. Zum Beispiel über Skype oder Facetime.

Am besten Rituale schaffen, Zeiten abmachen. Das hilft eine neue Struktur zu bilden. Das gibt Geborgenheit, gerade, wenn sonst alles nicht mehr so ist, wie es war.

Massnahmen - Regeln

Abstand halten:
Damit das Corona-Virus nicht von einem Menschen auf den anderen hüpfen kann, bleiben wir zu Hause und gehen nicht in die Schule. Wenn wir hinausgehen, achten wir darauf, dass wir zu den anderen Menschen einen Abstand von 2 Metern einhalten. Da sind etwa so viel, wie zwei ganz grosse Schritte.

Gründlich und immer wieder mit Seife die Hände waschen:
Wenn wir mit anderen Menschen zu tun hatten oder von draussen wieder in die Wohnung kommen, waschen wir uns zuerst die Hände etwa 20 bis 30 Sekunden lang mit warmem Wasser und Seife. Das Corona-Virus mag nämlich keine Seife und wir können es mit dem Hände waschen vernichten.

In die Armbeuge oder in ein Taschentuch husten oder niesen:
Wenn wir Niesen oder Husten werden sehr viele Viren aus unserem Körper geschleudert. Deshalb ist es so wichtig, dass sie nicht auf und in die Hände gelangen, mit denen wir nachher wieder alles mögliche anfassen. Und wenn das mal passieren sollte, gehen wir sofort die Hände waschen. Niesen wir in ein Taschentuch, werfen wir es nachher grad in den Müll. Besser jetzt auch nochmals die Hände waschen.

Möglichst nicht ins Gesicht fassen:
Im Gesicht haben wir viele Öffnungen, wie den Mund, die Nase und die Augen. Über diese Öffnungen können Viren ganz locker in den Körper gelangen. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit den Händen nicht ins Gesicht fassen. Ausser, wir haben die Hände gerade sehr gut mit Seife gewaschen.

Wichtig

Es ist wichtig, dass diese Massnahmen alle Generationen ernst und wichtig nehmen. Ausnahmslos! Denn auch, wer nicht zur sogenannten Risikogruppe gehört, kann das Virus in sich tragen und verbreiten. Auch, wenn es bei ihm selber nicht ausbricht.

Corona mit der Maus

Auf der Wdr-Seite "die Maus" werden täglich Fragen beantwortet rund um das Thema Corona Virus.

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