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Weihnachtsgedichte für Kinder

Zum Aufsagen, Vortragen oder Schenken. Neue moderne und klassische bekannte Weihnachtsgdichte für grosse und kleine Kinder und Erwachsene, für Schule und Kindergarten oder für Weihnachtsfeiern. Besinnliche und lustige Gedichte für Advent-, Weihnachten und Neujahr. Weihnachtsverse und Reime.

Weihnachten ist da

Weihnachten ist da, Hurra!
Irgendwo quitscht ein Esel I-a.
Er begrüsst die Sterne,
die leuchten in der Ferne.
Weihnachten ist da, Hurra!

(© Milena A.L.)


Kerzen in goldbraun

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. Darf für eine private Karte oder Basteln kostenlos ausgedruckt werden.

Bild-Text

Lieber Weihnachtsmann
Zünd uns jetzt ein helles Lichtlein an,
Erzähl uns doch Geschichten
Von den Kindern auf der Tannenfichte,
Von all den Tieren in deinem Wald
Und von deiner guten Hand.

(© Monika Minder)

Weihnachtsrummel

Es treibt ein Kind im Weihnachtsrummel,
die Leute wie Bienen summen,
und manche Tanne ahnt wie balde
sie zersägt wird im nahen Walde
und lauscht hinaus. Dem einsamen Kinde
streckt sie die Zweige hin: befrei mich!
in all dem Glitzerkitsch verlier ich mich
und vergess, was Weihnachten ist.

(© Beat Jan)

Frohe Weihnachten

Mein Zimmer ging zum Bach hinaus,
links die Strasse, rechts das Haus.
Da waren Bäume deren vier,
die trugen Schnee gar viel.
Vöglein hatten sich versteckt,
sie piepsten unter dem Verdeck.
Ich ging mit Kernen in der Hand
und sagte, ich bin der Ferdinand.
Wie ihr friert, das ertrag ich schier nicht mehr,
deshalb bring ich euch was zum Knabbern her.
Morgen kommt der Weihnachtsmann,
heute bin ich selber dran.

(© Hanna Schnyders)

Es duftet nach Zimt und Rosinen

Es duftet nach Zimt und Rosinen,
nach Schokolade und Apfelsinen.
Menschen geben sich die Hand,
es wird Zeit sich zu versöhnen.
Liebe zieht durchs Land.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben

(Charles Dickens, 1812-1870)

Verslein

Verslein hin und Verslein her,
jetzt muss der Weihnachtsmann daher.
Ich sing ihm nichts, ich spiel ihm nichts,
sein Sack ist eh schon leer.

Verslein hin und Verslein her,
ich nehm ihn in den Arm und seht!
Er singt mir was und spielt mit mir,
sein Sack füllt sich mit Lieb.

(© Jo M. Wysser)



Schlingelwicht

Ich sage nicht, es ist jetzt Weihnachten,
weil Weihnachten immer sein sollte.
Aber das verstehst du noch nicht,
du kleiner Schlingelwicht.

"Doch, ich versteh das schon,"
sagte der kleine Schlingel im harschen Ton.
"Tu nicht immer so mit mir.
Wenn Weihnachten immer sein soll,
sei lieb mit mir."

(© Monika Minder)

> mehr Schlingel Weihnachtsgedichte

Es war einmal

Es war einmal, so ungefähr anno dazumal
ein heller Stern mit einem langen Strahl.
Auf diesem ritten süsse Engelein
mit schaurig bunten Flügelein.
Der Mond lachte ziemlich frech:
so viel kitsch, mir wird grad schlecht.

(© Beat Jan)

S'ist Weihnachten heute

Mitten im Zimmer der Baum mit Glitzergehenke,
drunter Geschenke in goldenem Papier,
verziert mit süssen Marzipanfigürchen,
Schnürchen und Schleifchenzier.

Die Sterne funkeln, die Glocken läuten,
s'ist Weihnachten heute.

(© Monika Minder)

S P R U C H
So schön, wenn hübsch verzierte Geschenke auch ein bisschen Inhalt haben.

(© M.B. Hermann)

Das dünne Weihnachtsbäumchen

Ein Weihnachtsbäumchen von gar dünner Art,
Funkelt und leuchtet fröhlich in die Nacht hinein.
Es ist so fein und zart,
Doch seine Freude trägt den hellsten Schein.

(© Monika Minder)


Kerzenbild mit kurzem Weihnachtsgedicht

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell verwendet werden. Darf für eine private Karte oder Basteln gratis ausgedruckt werden..


Bild-Text

Weihnacht - stille Zeit
Fenster leuchten bunter
Kerzenschein vereint
Wieder neu wird Fest
und Wunder.

(© Monika Minder)

Der Tannenbaum

Es stand eine Tanne, der Kinderwelt Glück,
voll Goldglanz und Kerzengestrahle;
ihr Bild warfen gleißende Spiegel zurück
im mächtigen, prächtigen Saale.
Doch stumm stand voll Harm sie und welkte dahin -
der Wald lag, der traute, ihr einzig im Sinn.

Es sprachen die vornehmen Damen und Herrn,
es spielten die Kinder und lachten -
doch sah sich die Tanne im Waldesgrund fern,
wo frührots die Vöglein erwachten.
Nie wiederum wird sie sie hören und schaun,
wenn zwitschernd am Neste geschäftig sie baun!

Da, plötzlich, bemerkte am Fenster der Baum
ein Vöglein in schweigender Trauer,
das längst ihm bekannt, und sprach, halb schon im Traum:
"Wie kommst du hierher in das Bauer,
hierher in die Knechtschaft, voll Sehnsucht wie ich?
Du armes, gefangenes Vögelein, sprich!"

Da klagte das Vöglein und senkte das Haupt:
"Ich wurde im Sommer gefangen,
und quäl mich hier nun, der Freiheit beraubt;
nie seh ich die Sonne mehr prangen!
So eng ist es hier mir, so schwül und so schwer!
Die Lieder der Freiheit, ich sing sie nicht mehr!" -

"Ich aber verließ erst vor kurzem den Wald,
und muß ohne Wurzeln nun sterben.
Ich welke, ich dorre, und balde schon, bald
muß hier ich im Kerker verderben.
Gewalt hat entrissen dem Mutterland mich,
Gewalt mich hierher geschleppt. Traurig bin ich!

Du einzig, mein Vögelein, tröstest mich jetzt
in meinem verzehrenden Kummer.
O, sing mir das Lied, das so oft mich ergötzt,
wenn stumm noch der Wald lag im Schlummer.
Im Frührot des Lenzes ertönte der Klang -
der Tod wird mir leicht sein bei deinem Gesang!" …

Es herrschte im mächtigen, prächtigen Raum
die Nacht voller Dunkel und Schweigen.
Vom Hintergrund hob sich als Schemen der Baum,
und Düfte entströmten den Zweigen.
Und horch – durch die Stille ertönte ein Lied
vom blühenden Lenz in des Waldes Gebiet.

Stumm lauschte die Tanne. Sie fühlte den Duft
des Waldes im lenzigen Weben,
sie lauschte den Vöglein in sonniger Luft -
und welkte und schied aus dem Leben.
Tot fand man am Morgen den Baum an der Wand …
Er wurde zerhackt und im Ofen verbrannt.

(Katharina Andrejewna Beketowa, 1855-1892, russische Dichterin)

Liebe Weihnachtsgrüsse

Dunkle Tage lass heut hinter dir,
Liebe Weihnachtsgrüsse send ich dir.
Fortuna steigt gleich mit ins Boot,
Schau, ein Stern leuchtet dort!

(© Monika Minder)

S P R U C H
Das kluge Kind: "Kannst du einen Stern anrühren?" fragt man es.
"Ja", sagt es, neigt sich und berührt die Erde.

(Hugo von Hofmannsthal, 1874-1929)

Ich wünsche mir

Ich wünsche mir einen Weihnachtsbaum
klein und fein mit Schokoladenkugeln dran
und echten Kerzen, meinetwegen
auch so Glitzerzeugs das an den
Tannennadeln hängen bleibt
und manchmal über den Kerzen
sich in den Flammen verbrennt.

Unter dem Weihnachtsbaum wünsche ich mir
Geschenke eins zwei drei vier,
nur klein und fein mit farbigem Papier,
blau grün rot und -
nur ein bisschen,
verziert.

(© Monika Minder)

Am Weihnachtsbaum

Kerzen bringen Licht,
ein Stern zeigt uns den Weg,
vom Frieden uns ein Glöcklein spricht,
Und seht, auch Schokoladenkugeln dürfen
den Weihnachtsbaum versüssen.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Zu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh.

(Wilhelm Busch, 1832-1908)

Weihnachtslichter

Hell und wärmend all die Weihnachtslichter
Und die fröhlich staunenden Kindergesichter.
Bald ist es wieder soweit,
Zauberhafte Weihnachtszeit.

(© Monika Minder)

Es war einmal ein Kerzlein

Es war einmal ein Kerzlein
Das leuchtete sehr zart und fein.
Es sass zuoberst auf einem grünen Tännlein
Und fühlte sich ganz einsam und allein.
Da steckte jemand weitere Kerzen ein
Und brachte sie zum Leuchten.
Dem Kerzlein wurde warm vor so viel Schein,
Es dankte nun mit hellstem Leuchten.

(© Monika Minder)

Fleissig reist das Christkind

Fleissig reist das Christkind umher,
verteilt schöne Geschenke.
Die Kinder wollen immer mehr.
Erwachsene sollten mehr denken.

(© Monika Minder)

Eine Kerze anzünden

Ich nehm ein Steichholz mir
und zünd' die Kerze auf dem Tisch.
Ein kleines Licht scheint dann zu dir
und sagt: ich denk an dich.

Komm, nimm ein Streichholz dir
und zünd die nächste an.
Ein kleines Licht kommt dann zu mir
und sagt: du denkst an mich.

Wir nehmen uns ein Streichholz nun
und zünden alle Kerzen an.
Viele Lichter funkeln nun
und sagen: wir denken daran.

(© Monika Minder)

Endlich Weihnachtszeit

Endlich ist es wieder soweit
Wir backen Plätzchen und basteln Sterne
Hurra, hurra, es ist Weihnachtszeit.
Wir haben sie alle gerne.

(© Monika Minder)

Kinderstaunen

Wenn herüber an mein Fenster
Die alten Lieder tönen
Und vor jedem Haus festlich
Kinder staunend stehen,
Dann klingt aus der dunklen Einsamkeit -
Die gnadenreiche Weihnachtszeit.

(© Monika Minder)

Weihnachtsbaum

Wenn es kalt wird am Morgen,
der Wind durch die Gassen fegt,
die Kinder Verse aufsagen,
dann haben sich die Sorgen gelegt.

Die Flocken tänzeln ganz leise,
die Kinder träumen vom Weihnachtsbaum.
Die Nacht scheint klar und weise,
Dann war es doch kein Traum.

(© Monika Minder)

> weitere Wintergedichte für Kinder

Strassen dick beschneit

Strassen dick beschneit
Ein Schlitten zieht mit viel Geläut
Durch des Winters Flockenpracht.
Leise summen Weihnachtslieder durch die stille Nacht.

(© Monika Minder)


gelbe brennende Kerze

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell verwendet werden. Darf für eine private Karte oder Basteln kostenlos ausgedruckt werden.

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!

Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen.

(Anna Ritter, 1865-1921, deutsche Dichterin und Schriftstellerin)

Lustige Weihnachtsgedichte

Tine und Stine

Tine und Stine gingen spazieren
Dazu assen sie Apfelsinen.
Sie wollten ein bisschen gammeln
und schöne Zweige sammeln.
Mutter hatte versprochen mit ihnen zu basteln
und schöne Sachen für Weihnachten zu backen.
Darüber freuten sich Tine und Stine,
denn sie liebten die Mutter - und Apfelsinen.
Und sie liebten Weihnachten und Lieder,
jedes Jahr immer wieder.

(© Monika Minder)



Zwei Schlingel im Schnee

Zwei kleine Schlingel stapfen durch den Schnee,
der jüngere sagt: sieh da, das grosse Meer.
Das ist kein Meer, du Bachelohr,
der See ist zugefroren und glitzert so.
Dann lass uns spielen auf dem See,
der kleinere hüpft wie wild und fleht.
Das geht nicht, das macht keinen Sinn,
das Eis ist viel zu dünn.
Wie langweilig, wir können doch schwimmen.
Bei der Kälte, du wärst der erste, der wimmert.
Die Sonne scheint, das Eis schmilzt,
aber, wenn du unbedingt absaufen willst.
Der kleine zögert und kehrt doch um;

Er läuft jetzt Hand in Hand mit dem grösseren
um den See herum.

(© Monika Minder)

> neue lustige Weihnachtsgedichte

Bekannte klassische gemeinfreie Weihnachts-Gedichte

Die Nacht vor dem Heiligen Abend

Die Nacht vor dem Heiligen Abend,
da liegen die Kinder im Traum.
Sie träumen von schönen Sachen
und von dem Weihnachtsbaum.

Und während sie schlafen und träumen,
wird es am Himmel klar,
und durch den Himmel fliegen
drei Engel wunderbar.

Sie tragen ein holdes Kindlein,
das ist der Heilige Geist.
Es ist so fromm und freundlich,
wie keins auf Erden ist.

Und wie es durch den Himmel
still über die Häuser fliegt;
schaut es in jedes Bettchen,
wo nur ein Kindlein liegt.

Es freut sich über alle,
die fromm und freundlich sind,
denn solche liebt von Herzen
das liebe Himmelskind.

Heut schlafen noch die Kinder
und sehen es nur im Traum.
Doch morgen tanzen und springen
sie um den Weihnachtsbaum.

(Robert Reinick, 1805-1852, deutscher Maler und Dichter)



Grossmutter

Grossmutter hat viel gesehn
Im Laufe der wechselnden Jahre.

All, was sie redet, klingt eigen und schön
Und trifft wohl immer das Wahre

Sie weiss noch immer so innig warm
Für ihre Liebe zu sorgen.
Drum spürt auch der Enkel spielender Schwarm
Bei ihr sich wohl und geborgen.

Und blickt sie nach Weise der alten Fraun
Versonnen hinaus in die Weite,
Dann scheint es, als könne den Himmel sie schaun,
Als stünd' ihr ein Engel zur Seite.

(Heinrich Hoffmann, 1809-1894, deutscher Lyriker, Kinderbuchautor)

S P R U C H
Wisse, dass du eine zweite kleine Welt bist und dass die Sonne und der Mond in dir selbst sind, und ebenso die Sterne.

(Origines, 185-254)

Vor dem Weihnachtsbaum

Da guck einmal, was gestern Nacht
Christchindlein alles mir gebracht:
ein Räppchen,
ein Wägelein;
ein Käppchen
und ein Krägelein;
ein Tütchen
und ein Rütchen;
Ein Büchlein
voller Sprüchlein;
das Tütchen, wenn ich fleissig lern',
ein Rütchen tät' ich es nicht gern,
und nun erst gar den Weihnachtsbaum,
ein schönrer steht im Walde kaum.
Ja, schau' nur her und schau' nur hin
und schau, wie ich so glücklich bin!

(Friedrich Güll, 1812-1879, deutscher Dichter)

Jedesmal

wenn zwei Menschen einander verzeihen,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Ihr Verständnis zeigt für Euere Kinder,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Ihr einem Menschen helft,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn ein Kind geboren wird,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Du versuchst, Deinem Leben
einen neuen Sinn zu geben,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Ihr einander anseht
mit den Augen des Herzens,
mit einem Lächeln auf den Lippen,
ist Weihnachten.

(Aus Brasilien, hier gefunden)

Frohe Botschaft

Früh, eh ich`s konnt begreifen,
hört ich schon etwas pfeifen,
hört ich schon etwas brummen,
wie tausend Bienen summen.
Was ist denn los? Ach ja:
Der Weihnachtsmann ist da!

Die Raben und die Spatzen,
sie müssen`s weiterschwatzen;
in alle Häuser dringt es,
von allen Glocken klingt es.
Was läuten sie? O ja:
der Weihnachtsmann ist da!

Mit seinem braven Esel
zieht er von Thorn bis Wesel;
wo Mädels sind und Buben,
tritt er in ihre Stuben
und langt aus Sack und Taschen
zum Spielen was und Naschen.
Wo habt ihr`s her? Na ja:
der Weihnachtsmann war da!

(Paula Dehmel, 1862-1918, deutsche Schriftstellerin)

Weihnachten

Zwar ist das Jahr an Festen reich,
Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
Worauf wir Kinder Jahr aus Jahr ein
Stets harren in süsser Lust und Pein.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heilige Christ hinein,
Und Alle sind ihm lieb wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an Alle denkt,
Ein Jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freu'n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874, deutscher Lyriker)

Kinderlied zu Weihnachten

Gott's Wunder, lieber Bu,
Geh, horch ein wenig zu,
Was ich dir will erzählen,
Was geschah in aller Fruh.

Da geh ich über ein Heid,
Wo man die Schäflein weidt,
Da kam ein kleiner Bu gerennt,
Ich hab ihn all mein Tag nicht kennt.

Gott's Wunder, lieber Bu,
Geh, horch ein wenig zu!

Den alten Zimmermann,
Den schaun wir alle an,
Der hat dem kleinen Kindelein
Viel Gutes angetan.

Er hat es so erkusst,
Es war ein wahre Lust,
Er schafft das Brod, isst selber nicht,
Ist auch sein rechter Vater nicht.

Gott's Wunder, lieber Bu,
Geh, lausch ein wenig zu.

Hätt' ich nur dran gedenkt,
Dem Kind hätt ich was g'schenkt;
Zwei Äpfel hab ich bei mir g'habt,
Es hat mich freundlich angelacht.

Gott's Wunder, lieber Bu,
Geh, horch ein wenig zu.

(Achim von Arnim, 1781-1831, deutscher Schriftsteller)

Leise rieselt der Schnee

Leise rieselt der Schnee;
still und starr ruht der See,
weihnachtlich glänzet der Wald,
freue dich, Christkind kommt bald!

In dem Herzen ist's warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

(Eduard Ebel, 1839-1905, deutscher Dichter, Pfarrer)

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

(Autor unbekannt)

> Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
Wie glänzt er festlich, lieb und mild,
Als spräch' er: wollt in mir erkennen
Getreuer Hoffnung stilles Bild.

Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
Das Auge lacht, es lacht das Herz;
O fröhlich', seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten,
Kein Auge hat sie kommen sehn,
Sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
Und wenden wieder sich und gehn:

"Gesegnet seid ihr alten Leute,
Gesegnet sei du kleine Schaar!
Wir bringen Gottes Segen heute
Dem braunen, wie dem weißen Haar.

Zu guten Menschen, die sich lieben,
Schickt uns der Herr als Boten aus,
Und seid Ihr treu und fromm geblieben,
Wir treten wieder in dies Haus!" –

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
Unsichtbar jedes Menschen Blick,
Sind sie gegangen, wie gekommen,
Doch Gottes Segen blieb zurück.

(Hermann Kletke, 1813-1886, deutscher Lyriker, Schriftsteller, Publizist)

Es treibt der Wind im Winterwalde

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Erzähler und Lyriker)

> Dieses Gedicht mit Interpretation


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Tipp zum Auswendig lernen

Am Anfang das Gedicht mehrmals lesen. Immer wieder.
Dann eine Strophe lernen. Am besten immer zwei Zeilen
auswendig lernen, die sich reimen.
Und jetzt immer eine oder zwei Zeilen mehr dazu nehmen
bis das ganze Gedicht sitzt.

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